Werbung und Design heute

Soll Werbung heutzutage provozieren? Diese Frage stellen sich viele Laien in der Branche. Kein Wunder, denn schließlich bietet gab es lange Jahre in denen die Werbung mehr oder weniger provoziert hat. Doch letztendlich ist es wichtig zu wissen, dass man auch heute die nötige Balance finden muss. Die goldene Regel: Der Konsument sollte in erster Linie nicht wissen, dass es sich hierbei um Werbung handelt.

Wer sich heute die Werbeindustrie genau ansieht erkennt schnell, dass sich der Markt über den gesamten Globus ausgebreitet hat. Allein Deutschland gibt es in München, Hamburg und Düsseldorf einige prominente Werbeagenturen, die um die Gunst des Kunden kämpfen. Auf einigen Webseiten im Netz findet man Infos über die Geschichte der Werbung und vor allem über die verschiedenen Werbeagenturen in den unterschiedlichen deutschen Städten.

Grundsätzlich ist es sinnvoll einzelne Anbieter genau zu überprüfen. Doch was leistet eine Werbeagentur von heute? Und wie unterscheiden sich die Leistungen zu den Werbeagenturen von damals? Diese Frage kann relativ leicht beantwortet werden und bietet den Stoff für viele verschiedene Auseinandersetzungen rund um dieses Thema: Wie ist die Werbung überhaupt entstanden?

Die Werbung gab es wohl schon in der römischen Antike. In den Überbleibseln des antiken Pompeji haben Archäologen eine Werbeanzeige für ein Bordell gefunden. Doch letztendlich zieht sich die Werbung wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte. Die Geschichte der Werbung beginnt im Grunde im 19. Jahrhundert als die Industrialisierung über Europa, Asien und Amerika schwappte. Gerade in den USA entwickelte sich die Werbung auf eine mehr oder weniger unseriöse Art und Weise.

Aus zahlreichen Westernfilmen ist der angebliche Arzt, ein Quacksalber, vielen Filmfans bekannt. Tatsächlich gab es diese älteren Herren, die im Wilden Westen von Stadt zu Stadt zogen und ihre Mixturen verkauften. Dass diese Gebräue nicht wirklich halfen, war vielen Menschen nicht klar. Doch die Art und Weise wie diese Getränke verkauft wurden, spiegelt im Wesentlichen die Art und Weise wieder, wie die Produkte heute beworben werden. Oftmals wird zu Superlativen gegriffen um damit die Konkurrenz in Grund und Boden zu reden. Doch letztendlich kommt es hierbei auch auf andere Faktoren an: Gerade in der heutigen Zeit ist es nicht besonders sinnvoll auf Methoden zurückzugreifen, die schon alt und verbraucht sind. Gerade deshalb ist es möglicherweise sinnvoll verschiedene Methoden der heutigen Zeit zu nutzen.

Einige Jahrzehnte geriet die westliche Welt in Aufruhr. Ein Unternehmer hatte zu Beginn der 1950er Jahre versucht unbewusst Schleichwerbung einzuführen. Durch das kurze Aufblitzen von Getränke- und Popcorn-Werbung stiegen die Umsatzzahlen bei Cola und Popcorn immer weiter. Viele Länder sprachen sich für ein Verbot dieser Werbeform aus. Doch erwiesen war die Wirkung keinesfalls. Zwar behauptete der Unternehmer, die Wirkung sei zweifelsfrei erwiesen, doch letztendlich bedeutete dies nicht viel – im Gegenteil:  In der Folgezeit probierten zahlreiche Universität und Forschungszentren die Wirkung dieser Schleichwerbung aus – ohne Erfolg. Der Erfolg dieser Werbeform ist also nicht wirklich erwiesen und gehört zu den größten Mythen. Spätestens als in den 1980er Jahren bekannt wurde, dass besagter Unternehmer die hohen Verkaufszahlen nur als Marketing-Kampagne erfunden hatte, war allen klar, dass die Wirkung von Schleichwerbung überschätzt wurde.

Wer sich heute in einigen Kreisen umhört, hat schnell das Gefühl, dass wir uns in einer Welt mit großen und unbekannten Maschenschaften bewegen. Nach Meinung vieler „Experten“ werden wir ständig manipuliert. Egal wo wir uns bewegen – man könne uns immer konditionieren und beeinflussen. Der Konsument könne sich gar nicht dagegen wehren und hätte überhaupt keine Chance dagegen.

Doch letztendlich lässt sich aus heutiger Sicht sagen, dass viele dieser Vermutungen weit übertrieben sind. In erster Linie werden Konsumenten am sogenannten Point Of Sale konditioniert, auch online wird man konditioniert, gerade wenn es darum geht ein Werbeblatt oder eine Anzeige zu lesen, wird man auf gewisse Weise konditioniert. Doch man wird von der Werbung nicht im Auto, im Schlafzimmer oder auf der Toilette beeinflusst. Die Wirkung der Werbung wird in diesem Zusammenhang oft stark überschätzt. Natürlich tun Werbeagenturen alles dafür um die Leistungen ihrer Klienten stark zu verbessern, doch am Ende des Tages ist die Werbung nicht viel mehr als eine Consulting-Arbeit, die von Agenturen geleistet wird.

Grundsätzlich lohnt es sich, einzelne Leistungen der Anbieter genau zu überprüfen und vor allem die einzelnen Vorteile herauszustreichen: Was möchte ich mit meiner Kampagne überhaupt erreichen? Hier kann es tatsächlich sinnvoll sein, sich von Experten beraten zu lassen. Anbieter, die in diesem Verzeichnis zu finden sind, konnten in der Vergangenheit oftmals mit guten Leistungen überzeugen. Hierbei handelt es sich um Experten, die sich mit der Materie sehr genau auskennen.

Es gibt einige grundsätzlich Tipps, die man im Jahr 2013 beachten sollte: Je höherwertiger die Leistung ist, desto subtiler sollte die Werbung idealerweise sein. In einem Werbespot für ein Auto ist es gar nicht notwendig den Konsumenten mit Aufforderungen zu erschlagen. Stattdessen ist es sinnvoller sich dem Konsumenten immer wieder in Erinnerung zu rufen und für subtile Botschaften zu sorgen. Wer sich immer wieder durch bestimmte Jingles, durch eine bestimmte ansprechende Bildfolge oder durch Schriftzüge subtil überzeugen kann, ist ganz klar im Vorteil.

Darüber hinaus ist es in der heutigen Zeit auch sinnvoll dem Kunden mehr anzubieten. Noch vor 150 Jahre war es möglich dem Kunden ein minderwertiges Produkt anzubieten. Doch der Konsument von heute ist aufgeklärt und weiß wie der Hase läuft. In diesem Zusammenhang lohnt es sich zu erwähnen, dass Konsumenten von heute sehr sensibel auf Werbung reagieren. Wenn sie beispielsweise einen Film ansehen, dann sollte die Schleichwerbung in dem Streifen so platziert sein, dass sie dem Konsumenten als ein Stück Film vorkommt und nicht als Werbung. Die meisten Konsumenten von heute sind sich sicher, dass sie jede Werbung und jeden Manipulationsversuch problemlos erkennen und dass lediglich „die anderen“ leicht zu manipulieren sind.

Zusammenfassend lässt sich festhalten, dass Werbung in der heutigen Zeit einen hohen Stellenwert hat. Die meisten Verbraucher profitieren in erster Linie von den Leistungen der einzelnen Anbieter, doch der Endkunde steht bei der Entwicklung der Werbung ganz klar im Fokus.